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Showcase 11 · Orbitalmechanik

Umlaufbahnen

Hunderte Punkte kreisen in Echtzeit auf eigenen Bahnen um ein gemeinsames Zentrum, gezeichnet als leicht geneigte Scheibe. Wie bei Planeten dauert eine Runde außen länger als innen: Die Winkelgeschwindigkeit fällt mit der Wurzel des Bahnradius, genau so, wie Keplers drittes Gesetz es verlangt. Fahren Sie mit der Maus über die Bühne, um das Zentrum zu verschieben; es folgt dem Zeiger mit weicher Verzögerung.

Die Live-Demo benötigt JavaScript und Canvas. Alle Erklärungen auf dieser Seite sind auch ohne sie lesbar.

So funktioniert es

Jeder Punkt startet mit eigenem Radius, eigener Phase und einer Geschwindigkeit, die mit der Wurzel des Radius skaliert, der Beziehung aus Keplers drittem Gesetz. Deshalb kommen innen spürbar mehr Umläufe zusammen. Die Position ist eine reine Funktion der Zeit: Pro Bild wird die verstrichene Zeit aufgerechnet und daraus der Ort auf der geneigten Bahnebene bestimmt, gezeichnet mit einer kurzen Spur aus den letzten Positionen. Mehr steckt nicht dahinter: keine Physikschleife, keine Kollisionen, kein Zufall pro Bild. Die Farben kommen aus den Design-Tokens und folgen der Darstellung Hell oder Dunkel; der Zeiger setzt nur das Ziel, dem das gemeinsame Zentrum weich nachläuft.